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Jurys


Franziska Petri
geb. 1973 in Leipzig. In Deutschland kennt man sie durch Hauptrollen in preisgekrönten Filmen wie VERGISS AMERIKA, SCHATTENWELT oder DER TAG, AN DEM ICH MEINEN TOTEN MANN TRAF. Für ihre Hautprolle in FÜR MIRIAM wurde sie mehrfach international ausgezeichnet (u. a. als Beste Schauspielerin mit dem „Dialog en Perspektive" auf der Berlinale 2009). Auf dem IFF Venedig 2012 wurde sie mit ihrer Hauptrolle in dem russischen Wettbewerbsbeitrag BETRAYAL (Kirill Serebrennikow) von einem internationalen Publikum wahrgenommen (Best Actress Award in Abu Dhabi und Tallinn). 2014 war sie Teil der internationalen Jury des IFF Moskau, und 2016 feierte sie mit dem russischen IMAX-Historiendrama THE DUELIST in Toronto Premiere.

Filmografie
2015
Duelyant – The Duelist (prod. by Alexander Rodnyansky)
2012 Izmena – Betrayal (Kirill Serebrennikov)
2009 Für Miriam (Lars Gunnar Lotz)
2008 Schattenwelt (Connie Walther)
2008 Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf (Matthias Luthardt)
2007 Das Herz ist ein dunkler Wald (Nicolette Krebitz)
2001 Leo & Claire (Joseph Vilsmaier)
2000 Vergiss Amerika (Vanessa Jopp)


Micha Lewinsky
ist ein Schweizer Drehbuchautor und Regisseur (*1972). Mit seinem Regie-Erstling DER FREUND gewann er 2008 u. a. den Schweizer Filmpreis und wurde für die Academy Awards vorgeschlagen. 2009 folgte mit DIE STANDESBEAMTIN eine Romantic Comedy, die auch in Deutschland erfolgreich im Kino lief. Nach längerer Pause folgte 2016 NICHTS PASSIERT mit Devid Striesow und 2017 die melancholische Komödie LOTTO .

Filmografie​
2017 Lotto (TV )
2016 Nichts passiert
2009 Die Standesbeamtin
2008 Der Freund
2006 Herr Goldstein (Kurzfilm)
2004 Sternenberg (Drehbuch)


Götz Spielmann
geb. 1961 in Wels, Oberösterreich, aufgewachsen in Wien. 2004 etabliert er sich mit ANTARES auch international als einer der wichtigsten österreichischen Autorenfilmer. Arbeit am Theater. Gründung der eigenen Produktionsfirma. Gastdozent an mehreren deutschen Film-Universitäten. 2008 REVANCHE. Zahlreiche internationale Preise, u. a. Berlinale, Nominierung für den Auslands-Oscar. Geburt seiner Tochter Hannah. 2011 Professur an der Filmakademie Wien (Drehbuch). 2013 OKTOBER NOVEMBER. Lebt gerne in Wien.

Filmografie
2013
Oktober November
2008 Revanche
2004 Antares
2000 Die Fremde
1995 Liebe Lügen (Drehbuch)
1993 Der Nachbar



Kritikerjury


Pascaline Sordet
hat gelernt, Filme zu machen, bevor sie sich entschieden hat, lieber über sie zu schreiben. Geboren und aufgewachsen in der Schweiz, ist sie die Gründerin des nicht mehr existierenden Octopus Webzine, eines Online-Kulturmagazins, das zwischen 2010 und 2012 vierzig Ausgaben publizierte. Als freiberufliche Journalistin liegt ihr Schwerpunkt auf sozialen und kulturellen Themen. Derzeit ist sie die Co-Herausgeberin von Cinébulletin und macht einen Master in Kunstphilosophie an der Unil (Lausanne) und La Sorbonne (Paris).


Neil Young
ist ein Filmjournalist, Kurator und Filmemacher aus Sunderland (Nordost England) und Wien. Er schreibt regelmässig für zahlreiche internationale Publikationen, wie The Hollywood Reporter, Sight and Sound, MUBI , Tribune und Kino! Jährlich besucht er ca. 25 Filmfestivals und war Mitglied etlicher Jurys seit 2001, z.B. 2013 in Cannes. 2015 war er Präsident der FIPRESCI Jury auf der Berlinale. Von 2011-15 leitete er ausserdem das Bradford International Film Festival.


Jan Schulz-Ojala
wurde 1953 in Baden-Baden geboren, ist freier Autor und Filmkritiker. Nach einem Romanistik- und Germanistikstudium in Freiburg und der  Redakteursausbildung in Kiel kam er 1983 zum Berliner „Tagesspiegel“. Seit 1997 verantwortete er in der Kulturredaktion die Berichterstattung über Film. Er unterrichtet als Gastdozent an Journalistenschulen und nahm an zahlreichen Festivaljurys teil, etwa in Cannes (Un certain regard) und München sowie - für den Internationalen Kritikerverband FIPRESCI - in Toronto und Venedig.